Annehmen & Angehen

Wir erleben ungewöhnliche Zeiten mit extremen Wetterbedingungen.

Unser Planet reagiert verstärkt mit einem Echo auf das, was wir ihm seit langer Zeit antun. Wir «wissen» seit Jahrzehnten, dass unsere unachtsame Ausbeutung nicht nachhaltig ist.

Auch die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Menschen selbst nehmen in ihrer erschreckenden Härte kein Ende. Eine Eskalation scheint kaum noch abzuwenden.
 
Eine ehrliche Kommunikation mit deeskalierender Absicht – in weiter Ferne …

Das zeigt  einmal mehr, dass «Wissen» allein nicht ausreicht.
Es braucht die «Erfahrung», damit daraus «Weisheit» werden darf.
Immer wieder.


Wie hast du den Sommer erlebt?

Wie bist du mit der aussergewöhnlichen Wärme zurechtgekommen?

Was hat dich bewegt? Was hat dich berührt?

Hat dieser Sommer etwas in dir verändert?


Mich hat bewegt, wie die Natur – die Bäume, die Büsche, die Wiesen und Felder – in meiner Wahrnehmung geduldig, ja geradezu demütig auf das Wasser gewartet hat.

Die Natur hat gezeigt, wie «Annehmen, was gerade ist» geht.

Die «Annahme» wird dem Gefühl der Trauer zugeordnet, die Trauer dem Element Wasser.

Wasser, das im «Fluss» ist, findet immer einen Weg – seinen Weg.

Das ist die grosse Kunst, die uns Menschen nicht immer leichtfällt.

Warum eigentlich? Ist nicht genau das im Grunde ein grosser Teil von dem, was das Leben ausmacht …?


Annehmen und fliessen lassen, was gerade ist …

… um forschend, Schritt für Schritt, durch die Angst hindurch zur eigenen Kreativität zu finden …

… getragen von freudiger Wertschätzung weiterzugehen …

… bis wir zur gegebenen Zeit in der bewegenden Kraft der Klarheit ankommen.

Immer wieder.

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